1.7 Unternehmensumfeld

Bayer wird bei seiner unternehmerischen Tätigkeit sowohl durch das wirtschaftliche als auch durch das gesellschaftliche Umfeld beeinflusst. Gleichzeitig prägen wir durch unser wirtschaftliches Handeln dieses Umfeld mit.

Wirtschaftliches Umfeld

Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Jahr 2015 leicht unter dem des Vorjahrs. Insbesondere ließ die Dynamik in den Schwellenländern nach – mit weiter rückläufigem, aber immer noch kräftigem Wachstum in China und deutlich schrumpfender Wirtschaftsleistung in Russland und Brasilien. Dagegen legte das Wachstum in der Europäischen Union zu, unterstützt durch die sehr niedrigen Zinsen, den für die Euro-Länder günstigen Wechselkurs und sinkende Ölpreise. Gleichzeitig setzte sich die robuste Erholung in den USA fort, getragen vor allem vom privaten Konsum und steigender Beschäftigung.

Wirtschaftliches Umfeld

 

 

Wachstum1 2014

 

Wachstum1 2015

Vorjahreswerte angepasst

1

Reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Quelle: IHS Global Insight

2

Darin enthalten sind rund 50 Länder, die Global Insight in Anlehnung an die Weltbank als Schwellenländer definiert.

Stand: Februar 2016

Welt

 

2,7 %

 

2,5 %

EU

 

1,4 %

 

1,8 %

davon Deutschland

 

1,6 %

 

1,5 %

USA

 

2,4 %

 

2,4 %

Schwellenländer2

 

4,4 %

 

3,7 %

Mehr zum wirtschaftlichen Umfeld unserer Teilkonzerne wird in Kapitel 3 „Wirtschaftliches Umfeld der Teilkonzerne“ beschrieben.

Gesellschaftliches Umfeld

Unsere wirtschaftliche Tätigkeit ist eng mit dem gesellschaftlichen Umfeld verbunden. Einige Stakeholder aus diesem Umfeld haben in den vergangenen Jahren immer größere Bedeutung für unser unternehmerisches Handeln gewonnen. Ihre Erwartungen beeinflussen die gesellschaftliche Akzeptanz von Bayer und damit den Geschäftserfolg. Sie geben uns wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Wirtschaftens, unseres Risikomanagements und unserer Berichterstattung. Wir nehmen daher die vielfältigen Anforderungen unserer Stakeholder ernst und berücksichtigen sie soweit möglich bei der Ausgestaltung unseres Geschäfts. Im Gegenzug können wir im offenen Dialog mit unseren Stakeholdern den gesellschaftlichen Wert unserer Produkte und Leistungen deutlich machen. Dies ist eine zunehmend wichtige Voraussetzung für den Erfolg unseres Geschäftsmodells.

Stakeholder-Dialog: Unsere wichtigsten Anspruchsgruppen

Stakeholder-Dialog: Unsere wichtigsten Anspruchsgruppen (Grafik)Stakeholder-Dialog: Unsere wichtigsten Anspruchsgruppen (Grafik)

Mehr zum Stakeholder-Engagement finden Sie im Kapitel 5 „Nachhaltigkeitsmanagement und -steuerung“.

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